Euregio Summer School 2.0 – „Improving inclusive Mobility in the Digital Age“

After the full success of the 1st Euregio Summer School in September 2018, Euregional partners including the Chair of Economic Geography (RWTH Aachen University) conducted the Euregio Summer School 2.0 between the 9th and 14th September 2019 at six different locations in the Euregio Meuse-Rhine: Hasselt, Liège, Aachen, Kerkrade, Maastricht and Spa-Francorchamps.

Overall 36 students from PXL Hasselt, University of Hasselt, Zuyd University of Applied Sciences, FH Aachen University of Applied Sciences and RWTH Aachen University worked in international and interdisciplinary groups on different issues with regard to „Improving inclusive Mobility in the Digital Age“. As opposed to the 1st Euregio Summer School, the concrete challenges were posed by practical partners, i.a. the Aachener Verkehrsverbund (AVV). These dealt i.a. with the transformation of the loss-making public transport market into a profitable mobility market and the design of the office of the future.

The Euregio Summer School 2.0 had been organised by partners of the Interreg projects emr connect, EarlyTech and youRegion, who intend to continue this event format because of the distinctively positive experiences and feedbacks.

 

Photo: © Massimo Marigo/RTV Maastricht


Transport Think Tank (3T) – Workshop concerning „Shaping future cross-border mobility solutions“

Overall 24 participants with heterogeneous mobility-related backgrounds participated in the Transport Think Tank (3T) on the 26th August at Centre Céramique in Maastricht. Represented were inter alia the Provincie Limburg, the City of Aachen, Aachen’s transport authority (AVV), the EGTC Euregio Maas-Rhein, Achterhoek ambassadeurs and the e.GO Mobile AG.

The workshop designed in a World Café format followed the primary objective to network cross-border and mobility-relevant actors in the Euregio Meuse-Rhine. In this regard, the participants discussed requisites and barriers concerning cross-border collaboration as well as their role regarding “Shaping future cross-border mobility solutions”.

The Transport Think Tank (3T) was organised by the academic partners from emr connect in collaboration with the “Institute for Euregional and Transnational cross border cooperation and Mobility“ (ITEM, Maastricht University).


1st Joint Project Study - „Cross-border Mobility and Public Transport Usage“ in the Euregio Meuse-Rhine

Overall twelve students from RWTH Aachen University, six from University of Hasselt and one from Maastricht University participated in the 1st Joint Project Study and investigated “Cross-border Mobility and Public Transport Usage” in the Euregio Meuse-Rhine under the direction of Henrik Basche (RWTH Aachen University) empirically.

With special organisational support from Arriva Nederland and ASEAG nearly 200 public transport users were surveyed in Dutch, English and German in the following cross-border lines: 14 (Aachen – Eupen), 34 (Diepenbenden – Kerkrade), 44 (Aachen – Heerlen), 350 (Aachen – Maastricht), 20a (Maastricht – Hasselt, De Lijn), 45 (Hasselt – Maastricht, De Lijn) and RE18 (Aachen – Maastricht).

The highlight of the 1st Joint Project Study were the student presentations about the empirical results which were held in front of the emr connect consortium in the government building of the Provincie Limburg in Maastricht on the 24th May. The students reported i.a. on mobility patterns (incl. attitude towards cashless payment, frequency of cross-border mobility) and mental distance (in this case: feeling of closeness to cities in the Euregio Meuse-Rhine) with regard to the interviewees’ sociodemographic and regional background.

Due to the very positive experiences with the 1st Joint Project Study it is very likely that the second Euregional project study (label: “Joint Project Study 2.0”) will take place in the summer term 2020.


AVV-Semester-Ticket jetzt bis Maastricht gültig - AVV und Arriva machen Ticket grenzüberschreitend gültig

Ab Montag, dem 1. April, können alle Studierenden der RWTH Aachen mit ihrem Semester-Ticket die grenzüberschreitenden Linien von Arriva in die Niederlanden nutzen. Die Gültigkeit des Semester-Tickets, mit dem bereits alle Busse und Bahnen in ganz NRW genutzt werden können, wird für die Studierenden zu einem attraktiven Preis von 5 Euro pro Semester ausgeweitet. Außerdem wurde jetzt der Vertrag für die Studierenden der FH Aachen unterzeichnet, so dass auch die Studierenden dieser Hochschule ab 1. September 2019 von der Erweiterung des AVV-Semester-Tickets bis in die Niederlande profitieren. Damit wächst die Gruppe derer, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Euregio Maas-Rhein einfach und günstig reisen können.

Eine Delegation von Studierenden der RWTH Aachen und der FH Aachen ist heute mit Vertretern von Arriva Limburg und der Provinz Limburg mit dem RE 18 von Heerlen nach Aachen gefahren und wurde dort von Vertretern des AVV symbolisch empfangen. Hubert Mackus, Deputierter der Provinz Limburg: „Dies ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Nahverkehrs und ermöglicht es den Studierenden, die Grenzregion zu entdecken.“ Patrice van Bergen, Regionaldirektor von Arriva in Limburg, freut sich auch, dass die Studierenden in Aachen von dieser Maßnahme profitieren: „Ich hoffe, dass dies der Auftakt für andere Städte und Hochschulen in Deutschland oder vielleicht für deutsche Studenten in den Niederlanden ist.“

Hans-Peter Geulen, AVV-Geschäftsführer: „Wir freuen uns, dass wir derzeit mit Schwung aus dem Förderprojekt ‚emrconnect‘ wichtige dem Fahrgast dienliche Maßnahmen umsetzen können, die das grenzüberschreitende Reisen vereinfachen. So auch die Erweiterung des Semester-Tickets bis Maastricht, die einen Meilenstein auf dem Weg hin zu einem grenzüberschreitenden Semester-Ticket darstellt.“

Insgesamt haben ab dem 1. April ca. 45.000 Studierende der RWTH die Möglichkeit, mit dem Semester-Ticket grenzüberschreitend Bus und Bahn zu nutzen. Dazu kommen dann zum 1. September 2019 rund 15.000 Studierende der FH Aachen.

Marcus Trawinsky, Vorsitzender des AStA der FH Aachen: „Wir freuen uns, dass aufgrund der guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit es den Studierenden möglich ist, unsere attraktive Region auch außerhalb des Studiums mit Bus und Bahn erkunden zu können.“

Das Semesterticket gilt für deutsche Studierende auf den folgenden Arriva-Bahnlinien bzw. Streckenabschnitten: RE 18 (Aachen – Maastricht), RS 18 (Heerlen – Maastricht), RS 15 (Heerlen – Landgraaf) und RS 12 (Maastricht – Maastricht-Randwijk). Außerdem gilt das Ticket auf den grenzüberschreitenden Buslinien 21 (Aachen – Hoenbroek), 27 (Herzogenrath – Parksadt-Stadion), 44 (Aachen – Heerlen), 350 (Aachen – Maastricht), 723 (Übach-Palenberg – Mondo Verde), 805 (Nachtbus Maastricht – Aachen) und in allen Bussen in der Tarifzone 6600 Heerlen (Stadt).


Grenzüber-schreitende Echtzeitdaten: AVV und Arriva verbessern Fahrgastinfo

Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Arriva, Betreiber des Nahverkehrs in der niederländischen Provinz Limburg, verbessern die Fahrgastinformation für Fahrten von Aachen nach Maastricht oder Herzogenrath nach Heerlen, indem die Echtzeitdaten jetzt auch grenzüberschreitend verfügbar sind.

„Moderne Fahrgastinformations- und Fahrplanauskunftssysteme erleichtern auch das grenzüberschreitende Reisen und bauen Hemmnisse beim Zugang zu Bussen und Bahnen ab. Der AVV setzt deshalb verstärkt auf den weiteren Ausbau und die stetige Verbesserung der grenzüberschreitenden Fahrplanauskunft”, erläutert Dr. Dominik Elsmann von der „Euregionalen Koordinierungsstelle für Bus und Bahn” beim AVV. So können die Fahrgäste jetzt im AVV-Auskunftssystem auch auf die Echtzeitdaten der Busse und Züge von Arriva in der niederländischen Provinz Limburg zurückgreifen. Darüber hinaus sind jetzt die Echtzeitdaten aller niederländischen Züge in der AVV-Auskunft abrufbar.

Auch an den Haltestellen wird die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit sichtbar: Die DFI-Anzeiger an den Haltestellen auf deutscher Seite zeigen ab sofort die Abfahrtszeiten der Arriva-Linien an und umgekehrt die DFI-Anlagen an niederländischen Haltestellen von Arriva die Abfahrtszeiten von deutschen Bussen.

Bus und Bahn im AVV und der Provinz Limburg werden in der Zukunft noch weiter zusammenwachsen. So ist nach der nunmehr erfolgreichen Integration der Daten aus dem Nachbarland auch geplant, die Auskunftssysteme selbst auf beiden Seiten der Grenze zu vereinheitlichen.
Die Maßnahmen rund um die Verbesserung der grenzüberschreitenden Fahrplanauskunft wurden über das EU-Förderprojekt „EMR Connect” finanziert.


Elektrifizierung der Strecke zwischen Aachen und Maastricht fertiggestellt

NVR und Provinz Limburg realisieren stündlich verkehrenden RegionalExpress – Deutschland-Zulassung für neue Fahrzeuge steht noch aus

Aachen/Maastricht

Die Elektrifizierung des letzten Teilstücks der grenzüberschreitenden Schienenverbindung zwischen Aachen und Maastricht ist erfolgreich abgeschlossen. Dies wurde heute, 07. Dezember, im DB Regio-Werk Aachen gefeiert. Die für den Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 09. Dezember, geplante Betriebsaufnahme der neuen Bahnverbindung mit neuen Fahrzeugen muss jedoch leider verschoben werden. Grund dafür ist, dass für die neuen Fahrzeuge noch die Deutschland-Zulassung fehlt. Ab dem Fahrplanwechsel wird vorerst ein Schienenersatzverkehr mit Bussen die beiden Städte verbinden.

Der RegionalExpress RE 18 wird künftig im Stundentakt zwischen Aachen und Maastricht verkehren. Dafür war die Elektrifizierung der Strecke zwischen Herzogenrath und Heerlen nötig. Der Startschuss zu diesem Projekt fiel am 17. April 2018. Aufgrund der guten partnerschaftlichen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Provinz Limburg, dem NVR und den Infrastrukturunternehmen DB Netz und ProRail kann die nun elektrifizierte Strecke bereits nach einer vergleichsweise kurzen, nur achtmonatigen Bauzeit bald in Betrieb genommen werden. Auf niederländischer Seite erfolgt bis Ende 2020 der zweigleisige Ausbau zwischen Landgraaf und Heerlen. Auf deutscher Seite sind noch punktuelle Anpassungen an der Signaltechnik der Strecke zwischen Herzogenrath und Aachen Hbf notwendig.

Kosten des Gesamtprojektes betragen 71,1 Millionen Euro

Die Gesamtkosten der Arbeiten auf deutscher Seite belaufen sich auf etwa 11,1 Millionen Euro. Davon hat die Europäische Union aus dem CEF-(Connecting Europe Facilities) Programm 4,4 Millionen Euro zugesteuert. Insgesamt hat die EU für das Projekt 28 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten der Arbeiten auf niederländischer Seite belaufen sich auf 60 Millionen Euro. Somit hat das Gesamtprojekt ein Volumen von insgesamt 71,1 Millionen Euro.

„Mithilfe der Zuschüsse der EU sowie des Landes NRW wird ein wichtiges Zeichen für eine schnellere und komfortablere Zugverbindung zwischen Deutschland und dem Süden der Niederlande realisiert. Unser Ziel ist es, Engpässe im europäischen Schienenverkehr durch grenzüberschreitende Fern- und Nahverkehrsverbindungen zu beheben. Der neue RE 18 leistet einen wichtigen Beitrag dazu, NRW als Bahnland weiter zu stärken“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Umsteigen ist nicht mehr nötig

Der RE 18 ist das Ergebnis einer gemeinsamen Ausschreibung des Nahverkehr Rheinland (NVR) und der niederländischen Provinz Limburg. Gewonnen hat die Ausschreibung das Eisenbahnverkehrsunternehmen Arriva. Sobald die neuen Fahrzeuge zugelassen sind, werden sich die Reisenden der Grenzregion durch die neue Direktverbindung das bislang nötige häufige Umsteigen ersparen können.

„Mit der umsteigefreien Verbindung zwischen Maastricht und Aachen bauen wir aktuell bestehende Zugangshemmnisse im grenzüberschreitenden Schienenverkehr ab. Wir freuen uns sehr, dass die Fahrgäste in unserer Grenzregion durch die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau künftig bequemer reisen können und hoffen, dass der Zug schnell eine Zulassung bekommt“, so Hubert Mackus, Deputierter der Provinz Limburg.

Mit der Inbetriebnahme des RE 18 nach der erfolgten Zulassung endet der übergangsweise Pendelverkehr zwischen Herzogenrath und Heerlen mit dieselbetriebenen euregiobahn­Triebwagen des Typs Talent. Der RE 18 wird mit modernen, elektrisch angetriebenen FLIRT­Triebwagen verkehren, die den Reisenden zudem ein deutliches Mehr an Komfort bieten. Dazu gehören z.B. eine durchgängige Barrierefreiheit in den Zügen sowie ihre Ausstattung mit WLAN. „Mit der Inbetriebnahme bricht in Sachen Komfort für die Fahrgäste eine neue Ära an. Sie kommen nun umsteigefrei von Maastricht nach Aachen – und das in gerade einmal 55 Minuten auch noch besonders umweltschonend. Wir können es nicht erwarten, diese Verbindung mit den neuen Zügen tatsächlich zu fahren“, so Anne Hettinga, Vorstand Arriva Nederland.

Außergewöhnliches Projekt war besondere Herausforderung

Zudem sind die von Arriva neu bestellten Züge sowohl für Gleich­ als auch Wechselstrom geeignet. Daher können sie auf den drei unterschiedlichen Stromsystemen in Deutschland, den Niederlanden und in Belgien fahren. Dies ist eine Voraussetzung für die geplante Verlängerung der Direktverbindung über Maastricht hinaus bis nach Lüttich. Wendy de Wild, RegioDirektor Pro Rail: „Die nötigen Abstimmungsprozesse, die technischen Unterschiede sowie die verschiedenen Gesetzgebungen in Deutschland und den Niederlanden haben die Elektrifizierung zwischen Landgraaf und Herzogenrath zu einer besonderen Herausforderung gemacht. Wir sind glücklich und stolz, dass dieses außergewöhnliche Projekt jetzt aufgegleist werden kann.“

Dr. Jörg Bormet, Leiter der Produktionsdurchführung Köln von DB Netz, pflichtet dem bei: „Wir freuen uns, dass es unserem Team gelungen ist, in nur 8 Monaten eine neue Weichenverbindung und neue Oberleitungsanlagen zu bauen. So hat die Deutsche Bahn die Voraussetzungen für die neue grenzüberschreitende Verbindung geschaffen.“

Reisenden auf dem Streckenabschnitt zwischen Aachen und Herzogenrath steht mit der Inbetriebnahme des RE 18 eine weitere Verbindung zur Verfügung. Der RE 18 ergänzt die bereits vorhandenen drei Linien RE 4, RB 20 und RB 33 und verdichtet den Takt.

IC/RE-Verbindung von Amsterdam bis Aachen in Planung

Die Elektrifizierung ist Teil eines großen Maßnahmenpakets zwischen Heerlen und Aachen. Unter anderem werden der Bahnhof in Herzogenrath ausgebaut und Signale optimiert. Denn langfristig soll eine schnellere IC/RE-Verbindung aus Richtung Amsterdam über Heerlen hinaus bis Aachen verlängert werden. Dazu haben die Partner heute in Aachen eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Um einen weiteren grenzüberschreitenden Zug zwischen den Niederlanden und Aachen zu realisieren, ist eine Reihe von weiteren Ausbaumaßnahmen notwendig. Unter anderem sollen in den Bahnhöfen Herzogenrath und Aachen Hauptbahnhof Anpassungen wie neue Weichen- und Gleisverbindungen umgesetzt werden.

„Letter of intent“ zum grenzüberschreitenden eTicket-Projekt unterschrieben

Nachdem das Pilotprojekt „European Travellers Club (ETC)“ erfolgreich beendet wurde, sollen die Bemühungen für ein grenzüberschreitendes eTicket fortgesetzt werden. Alle an dem Projekt beteiligten Partner haben sich auf eine Fortführung des technischen Ansatzes (ID-Ticketing-Ansatz) geeinigt. Dazu erarbeitet der Aachener Verkehrsverbund (AVV) derzeit einen Projektplan, der die Ausweitung des ID­Ticketing­Ansatzes auf die grenzüberschreitende Bahnverbindung Aachen – Maastricht im kommenden Jahr beinhaltet. Darüber hinaus arbeitet der AVV mit der VDV eTicket Service Gesellschaft an der Integration der Funktionalitäten des ID-Ticketing-Ansatzes in den deutschlandweiten eTicket-Standard. Diese soll im Mai 2019 erreicht sein.


Bijeenkomst van de projectpartners in Luik

In Luik kwamen op 11 oktober alle ‚emr connect‘ projectpartners bijeen en hebben ze over de voortgang van het project gerapporteerd. In het regeringspaleis van de provincie Luik vond een intensieve uitwisseling plaats. Naast de mijlpalen die tot nu toe zijn bereikt, werden ook bestaande uitdagingen besproken.

Hoewel heel wat zaken konden worden gerealiseerd, zoals de uitbreiding van het NRW-tarief tot Heerlen, de oprichting van een Velocity-station aan Nederlandse zijde in Kerkrade en de organisatie van de eerste Euregionale zomerschool met studenten van universiteiten in de Euregio Maas-Rijn, staan de komende twee jaar nog veel meer maatregelen op het programma om de grensoverschrijdende mobiliteit te verbeteren.

Zo zullen de inspanningen in de komende maanden in het bijzonder betrekking hebben op stappen in het kader van de RE 18, die vanaf het einde van het jaar zal lopen tussen Aken en Maastricht. Zo is onder andere een uitbreiding van het proefproject voor grensoverschrijdende eTicketing gepland alsook de instelling van euregionale klantenbalies in Aken, Heerlen en Maastricht. Bovendien werken de stad Aken, Arriva en ASEAG intensief samen om de elektrificatie van de buslijn 44 te vergemakkelijken.

Deze maatregelen zijn bedoeld om het lokaal grensoverschrijdende verkeer te verbeteren en moeten helpen om de verschillende regio’s van de Euregio Maas-Rijn beter met elkaar te verbinden.


Erste Euregionale Summer School

Studierende aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden erarbeiten Konzepte zur Mobilität der Zukunft

Im Rahmen des Projekts „emr connect“ fand in der vergangenen Woche die erste Euregionale Summer School in Hasselt statt, die gemeinsam mit den INTERREG Projekten „youRegion“ und „Hyperegio“ sowie den sieben großen Hochschulen der Euregio Maas-Rhein organisiert wurde. Im Rahmen des Projekts „emr connect“ arbeitet der Aachener Verkehrsverbund (AVV) als Lead Partner gemeinsam mit Aufgabenträgern, Verkehrsunternehmen und Universitäten in der Euregio Maas-Rhein an der Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität.

Unter dem Motto „Improving inclusive mobility in the Digital Age” haben 45 Studierende aus Aachen, Heerlen, Maastricht, Hasselt und Lüttich in der vergangenen Woche an Konzepten zur Verbesserung grenzüberschreitender Mobilität gearbeitet. Das Programm der Summer School bestand neben fachlichen Einblicken in die Grundlagen moderner Konzeptentwicklungen auch aus dem Kennenlernen der Euregio Maas-Rhein. Ziel der Summer School war insbesondere eine langfristige Stärkung und Vernetzung zwischen den Hochschulen der Euregio Maas-Rhein. Nach dem Auftakt am Montag auf dem Corda Campus in Hasselt entdeckten die Studierenden von Dienstag bis Donnerstag Aachen, Heerlen, Lüttich und Maastricht. Freitag endete die Summer School dann in Hasselt mit der Präsentation der studentischen Ideen. Diese wurden von einer Jury hinsichtlich Innovationsaspekt, generiertem Mehrwert sowie Umsetzbarkeit bewertet und liefern wertvolle Gedankenansätze für die weitere Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität in der Euregio Maas-Rhein.

Die beteiligten Akteure streben nach dem großen Erfolg und dem positiven Feedback der Studierenden eine Wiederholung der Summer School im nächsten Jahr an.


NRW-Tag

Am ersten Septemberwochenende war das Projekt „EMR Connect“ eingeladen, sich stellvertretend für INTERREG Euregio Maas-Rhein beim NRW Tag in Essen zu präsentieren. Im Zelt des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW war unsere Kollegin vertreten, die an ihrem Stand über das Projekt und die Mobilität in der Euregio Maas-Rhein informierte. Neben interessierten Bürgern, stattete auch der Wirtschaftsminister dem Zelt einen Besuch ab und erkundigte sich über die Förderprojekte, die das Land Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt.


Start der Elektrifizierung der Bahnstrecke Landgraaf – Herzogenrath

Am 17. April erfolgte der Startschuss zur Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Landgraaf und Herzogenrath. Mit der neuen Oberleitung wird der Weg für eine neue Direktverbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden freigemacht.

Mit der neuen Oberleitung wird der Weg – oder besser gesagt: die Schiene – freigemacht für eine schnelle Direktverbindung mit der Bahn zwischen Aachen, Maastricht und Lüttich, auf der Arriva direkt ihre neuen Züge zwischen diesen drei Ländern fahren lassen kann. Diese können mit Gleich- und Wechselstrom fahren, sprich: sie sind für alle drei Länder geeignet.

Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland, Jan Mulder, vertretender Regionaldirektor Zuid von ProRail, und Hubert Mackus, Deputierter der Provinz Limburg, haben den symbolsichen Startschuss für die Bauarbeiten zum Projekt gegeben.

Meilenstein für internationale Bahnfahrten

Die Elektrifizierung der 6,5 km langen Strecke Landgraaf – Herzogenrath ist das erste Projekt, das für bessere internationale Bahnverbindungen zwischen Süd-Niederlande und Deutschland durchgeführt wird. 2014 wurde für diese Arbeit die behördliche Übereinkunft erreicht und vor zwei Jahren gab die damalige Staatssekretärin für Umwelt und Infrastruktur, Sharon Dijksma, hierfür grünes Licht. Neben einem Beitrag der Europäischen Union finanzieren der niederländische Staat, die Provinz Limburg und die Region dieses Projekt.

Direktverbindung, stündlich

Ende dieses Jahres müssen die Arbeiten für die Elektrifizierung abgeschlossen sein. Der Personenbeförderer Arriva wird dann im Rahmen der Limburger OV-Konzession einmal stündlich eine direkte Zugverbindung zwischen Aachen und Maastricht bedienen. Arriva hat hierfür neue Züge, geeignet für die Stromsysteme aller drei Länder, bestellt.

Gemeinschaftsprojekt

Die Elektrifizierung der Bahnstrecke bis zur deutschen Grenze ist eine Gemeinschaftsprojekt von ProRail und der Provinz Limburg. Im Programm EurekaRail arbeiten die Südniederländischen Provinzen Noord-Brabant und Limburg, unterstützt durch das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, an schnelleren, komfortableren grenzüberschreitenden (Bahn-)Verbindungen zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Mehr Informationen über die grenzüberschreitenden Ziele und die Elektrifizierung finden Sie auf www.eurekarail.net