1st Joint Project Study - Euregionale Projektstudie zu grenzüberschreitender Mobilität und ÖPNV-Nutzung in der Euregio Maas-Rhein

Insgesamt zwölf Studierende der RWTH Aachen, sechs der Universiteit Hasselt und ein Student der Universiteit Maastricht haben sich im Rahmen der 1st Joint Project Study unter der Leitung von Henrik Basche (RWTH Aachen) empirisch mit grenzüberschreitender Mobilität und ÖPNV-Nutzung in der Euregio Maas-Rhein befasst.

Unter besonderer organisatorischer Mithilfe von Arriva Nederland und der ASEAG wurden zwischen dem 30. April und 8. Mai fast 200 Fährgäste in folgenden grenzüberschreitenden Verkehrslinien auf Deutsch, Englisch und Niederländisch befragt: 14 (Aachen – Eupen), 34 (Diepenbenden – Kerkrade), 44 (Aachen – Heerlen), 350 (Aachen – Maastricht), 20a (Maastricht – Hasselt, De Lijn), 45 (Hasselt – Maastricht, De Lijn) and RE18 (Aachen – Maastricht).

Den Höhepunkt der 1st Joint Project Study stellten die Präsentationen über die empirischen Ergebnisse dar, die am 24. Mai vor dem Projektkonsortium (emr connect) und regionalen Interreg-Antennen im Regierungsgebäude der Provincie Limburg in Maastricht gehalten wurden. Hierbei referierten die Studierenden u.a. über Mobilitätsmuster (inkl. Einstellung gegenüber bargeldlosem Bezahlen, Häufigkeit grenzüberschreitender Mobilität) und mentaler Distanz (hier: Verbundenheit gegenüber Städten in der Euregio Maas-Rhein) in Abhängigkeit des soziodemographischen und regionalen Hintergrundes.

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit der 1st Joint Project Study wird im Sommersemester 2020 aller Voraussicht nach die zweite euregionale Projektstudie unter dem Label „Joint Project Study 2.0“ angeboten.


AVV-Semester-Ticket jetzt bis Maastricht gültig - AVV und Arriva machen Ticket grenzüberschreitend gültig

Ab Montag, dem 1. April, können alle Studierenden der RWTH Aachen mit ihrem Semester-Ticket die grenzüberschreitenden Linien von Arriva in die Niederlanden nutzen. Die Gültigkeit des Semester-Tickets, mit dem bereits alle Busse und Bahnen in ganz NRW genutzt werden können, wird für die Studierenden zu einem attraktiven Preis von 5 Euro pro Semester ausgeweitet. Außerdem wurde jetzt der Vertrag für die Studierenden der FH Aachen unterzeichnet, so dass auch die Studierenden dieser Hochschule ab 1. September 2019 von der Erweiterung des AVV-Semester-Tickets bis in die Niederlande profitieren. Damit wächst die Gruppe derer, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Euregio Maas-Rhein einfach und günstig reisen können.

Eine Delegation von Studierenden der RWTH Aachen und der FH Aachen ist heute mit Vertretern von Arriva Limburg und der Provinz Limburg mit dem RE 18 von Heerlen nach Aachen gefahren und wurde dort von Vertretern des AVV symbolisch empfangen. Hubert Mackus, Deputierter der Provinz Limburg: „Dies ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Nahverkehrs und ermöglicht es den Studierenden, die Grenzregion zu entdecken.“ Patrice van Bergen, Regionaldirektor von Arriva in Limburg, freut sich auch, dass die Studierenden in Aachen von dieser Maßnahme profitieren: „Ich hoffe, dass dies der Auftakt für andere Städte und Hochschulen in Deutschland oder vielleicht für deutsche Studenten in den Niederlanden ist.“

Hans-Peter Geulen, AVV-Geschäftsführer: „Wir freuen uns, dass wir derzeit mit Schwung aus dem Förderprojekt ‚emrconnect‘ wichtige dem Fahrgast dienliche Maßnahmen umsetzen können, die das grenzüberschreitende Reisen vereinfachen. So auch die Erweiterung des Semester-Tickets bis Maastricht, die einen Meilenstein auf dem Weg hin zu einem grenzüberschreitenden Semester-Ticket darstellt.“

Insgesamt haben ab dem 1. April ca. 45.000 Studierende der RWTH die Möglichkeit, mit dem Semester-Ticket grenzüberschreitend Bus und Bahn zu nutzen. Dazu kommen dann zum 1. September 2019 rund 15.000 Studierende der FH Aachen.

Marcus Trawinsky, Vorsitzender des AStA der FH Aachen: „Wir freuen uns, dass aufgrund der guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit es den Studierenden möglich ist, unsere attraktive Region auch außerhalb des Studiums mit Bus und Bahn erkunden zu können.“

Das Semesterticket gilt für deutsche Studierende auf den folgenden Arriva-Bahnlinien bzw. Streckenabschnitten: RE 18 (Aachen – Maastricht), RS 18 (Heerlen – Maastricht), RS 15 (Heerlen – Landgraaf) und RS 12 (Maastricht – Maastricht-Randwijk). Außerdem gilt das Ticket auf den grenzüberschreitenden Buslinien 21 (Aachen – Hoenbroek), 27 (Herzogenrath – Parksadt-Stadion), 44 (Aachen – Heerlen), 350 (Aachen – Maastricht), 723 (Übach-Palenberg – Mondo Verde), 805 (Nachtbus Maastricht – Aachen) und in allen Bussen in der Tarifzone 6600 Heerlen (Stadt).


Grenzüber-schreitende Echtzeitdaten: AVV und Arriva verbessern Fahrgastinfo

Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Arriva, Betreiber des Nahverkehrs in der niederländischen Provinz Limburg, verbessern die Fahrgastinformation für Fahrten von Aachen nach Maastricht oder Herzogenrath nach Heerlen, indem die Echtzeitdaten jetzt auch grenzüberschreitend verfügbar sind.

„Moderne Fahrgastinformations- und Fahrplanauskunftssysteme erleichtern auch das grenzüberschreitende Reisen und bauen Hemmnisse beim Zugang zu Bussen und Bahnen ab. Der AVV setzt deshalb verstärkt auf den weiteren Ausbau und die stetige Verbesserung der grenzüberschreitenden Fahrplanauskunft”, erläutert Dr. Dominik Elsmann von der „Euregionalen Koordinierungsstelle für Bus und Bahn” beim AVV. So können die Fahrgäste jetzt im AVV-Auskunftssystem auch auf die Echtzeitdaten der Busse und Züge von Arriva in der niederländischen Provinz Limburg zurückgreifen. Darüber hinaus sind jetzt die Echtzeitdaten aller niederländischen Züge in der AVV-Auskunft abrufbar.

Auch an den Haltestellen wird die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit sichtbar: Die DFI-Anzeiger an den Haltestellen auf deutscher Seite zeigen ab sofort die Abfahrtszeiten der Arriva-Linien an und umgekehrt die DFI-Anlagen an niederländischen Haltestellen von Arriva die Abfahrtszeiten von deutschen Bussen.

Bus und Bahn im AVV und der Provinz Limburg werden in der Zukunft noch weiter zusammenwachsen. So ist nach der nunmehr erfolgreichen Integration der Daten aus dem Nachbarland auch geplant, die Auskunftssysteme selbst auf beiden Seiten der Grenze zu vereinheitlichen.
Die Maßnahmen rund um die Verbesserung der grenzüberschreitenden Fahrplanauskunft wurden über das EU-Förderprojekt „EMR Connect” finanziert.


Elektrifizierung der Strecke zwischen Aachen und Maastricht fertiggestellt

NVR und Provinz Limburg realisieren stündlich verkehrenden RegionalExpress – Deutschland-Zulassung für neue Fahrzeuge steht noch aus

Aachen/Maastricht

Die Elektrifizierung des letzten Teilstücks der grenzüberschreitenden Schienenverbindung zwischen Aachen und Maastricht ist erfolgreich abgeschlossen. Dies wurde heute, 07. Dezember, im DB Regio-Werk Aachen gefeiert. Die für den Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 09. Dezember, geplante Betriebsaufnahme der neuen Bahnverbindung mit neuen Fahrzeugen muss jedoch leider verschoben werden. Grund dafür ist, dass für die neuen Fahrzeuge noch die Deutschland-Zulassung fehlt. Ab dem Fahrplanwechsel wird vorerst ein Schienenersatzverkehr mit Bussen die beiden Städte verbinden.

Der RegionalExpress RE 18 wird künftig im Stundentakt zwischen Aachen und Maastricht verkehren. Dafür war die Elektrifizierung der Strecke zwischen Herzogenrath und Heerlen nötig. Der Startschuss zu diesem Projekt fiel am 17. April 2018. Aufgrund der guten partnerschaftlichen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Provinz Limburg, dem NVR und den Infrastrukturunternehmen DB Netz und ProRail kann die nun elektrifizierte Strecke bereits nach einer vergleichsweise kurzen, nur achtmonatigen Bauzeit bald in Betrieb genommen werden. Auf niederländischer Seite erfolgt bis Ende 2020 der zweigleisige Ausbau zwischen Landgraaf und Heerlen. Auf deutscher Seite sind noch punktuelle Anpassungen an der Signaltechnik der Strecke zwischen Herzogenrath und Aachen Hbf notwendig.

Kosten des Gesamtprojektes betragen 71,1 Millionen Euro

Die Gesamtkosten der Arbeiten auf deutscher Seite belaufen sich auf etwa 11,1 Millionen Euro. Davon hat die Europäische Union aus dem CEF-(Connecting Europe Facilities) Programm 4,4 Millionen Euro zugesteuert. Insgesamt hat die EU für das Projekt 28 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten der Arbeiten auf niederländischer Seite belaufen sich auf 60 Millionen Euro. Somit hat das Gesamtprojekt ein Volumen von insgesamt 71,1 Millionen Euro.

„Mithilfe der Zuschüsse der EU sowie des Landes NRW wird ein wichtiges Zeichen für eine schnellere und komfortablere Zugverbindung zwischen Deutschland und dem Süden der Niederlande realisiert. Unser Ziel ist es, Engpässe im europäischen Schienenverkehr durch grenzüberschreitende Fern- und Nahverkehrsverbindungen zu beheben. Der neue RE 18 leistet einen wichtigen Beitrag dazu, NRW als Bahnland weiter zu stärken“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Umsteigen ist nicht mehr nötig

Der RE 18 ist das Ergebnis einer gemeinsamen Ausschreibung des Nahverkehr Rheinland (NVR) und der niederländischen Provinz Limburg. Gewonnen hat die Ausschreibung das Eisenbahnverkehrsunternehmen Arriva. Sobald die neuen Fahrzeuge zugelassen sind, werden sich die Reisenden der Grenzregion durch die neue Direktverbindung das bislang nötige häufige Umsteigen ersparen können.

„Mit der umsteigefreien Verbindung zwischen Maastricht und Aachen bauen wir aktuell bestehende Zugangshemmnisse im grenzüberschreitenden Schienenverkehr ab. Wir freuen uns sehr, dass die Fahrgäste in unserer Grenzregion durch die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau künftig bequemer reisen können und hoffen, dass der Zug schnell eine Zulassung bekommt“, so Hubert Mackus, Deputierter der Provinz Limburg.

Mit der Inbetriebnahme des RE 18 nach der erfolgten Zulassung endet der übergangsweise Pendelverkehr zwischen Herzogenrath und Heerlen mit dieselbetriebenen euregiobahn­Triebwagen des Typs Talent. Der RE 18 wird mit modernen, elektrisch angetriebenen FLIRT­Triebwagen verkehren, die den Reisenden zudem ein deutliches Mehr an Komfort bieten. Dazu gehören z.B. eine durchgängige Barrierefreiheit in den Zügen sowie ihre Ausstattung mit WLAN. „Mit der Inbetriebnahme bricht in Sachen Komfort für die Fahrgäste eine neue Ära an. Sie kommen nun umsteigefrei von Maastricht nach Aachen – und das in gerade einmal 55 Minuten auch noch besonders umweltschonend. Wir können es nicht erwarten, diese Verbindung mit den neuen Zügen tatsächlich zu fahren“, so Anne Hettinga, Vorstand Arriva Nederland.

Außergewöhnliches Projekt war besondere Herausforderung

Zudem sind die von Arriva neu bestellten Züge sowohl für Gleich­ als auch Wechselstrom geeignet. Daher können sie auf den drei unterschiedlichen Stromsystemen in Deutschland, den Niederlanden und in Belgien fahren. Dies ist eine Voraussetzung für die geplante Verlängerung der Direktverbindung über Maastricht hinaus bis nach Lüttich. Wendy de Wild, RegioDirektor Pro Rail: „Die nötigen Abstimmungsprozesse, die technischen Unterschiede sowie die verschiedenen Gesetzgebungen in Deutschland und den Niederlanden haben die Elektrifizierung zwischen Landgraaf und Herzogenrath zu einer besonderen Herausforderung gemacht. Wir sind glücklich und stolz, dass dieses außergewöhnliche Projekt jetzt aufgegleist werden kann.“

Dr. Jörg Bormet, Leiter der Produktionsdurchführung Köln von DB Netz, pflichtet dem bei: „Wir freuen uns, dass es unserem Team gelungen ist, in nur 8 Monaten eine neue Weichenverbindung und neue Oberleitungsanlagen zu bauen. So hat die Deutsche Bahn die Voraussetzungen für die neue grenzüberschreitende Verbindung geschaffen.“

Reisenden auf dem Streckenabschnitt zwischen Aachen und Herzogenrath steht mit der Inbetriebnahme des RE 18 eine weitere Verbindung zur Verfügung. Der RE 18 ergänzt die bereits vorhandenen drei Linien RE 4, RB 20 und RB 33 und verdichtet den Takt.

IC/RE-Verbindung von Amsterdam bis Aachen in Planung

Die Elektrifizierung ist Teil eines großen Maßnahmenpakets zwischen Heerlen und Aachen. Unter anderem werden der Bahnhof in Herzogenrath ausgebaut und Signale optimiert. Denn langfristig soll eine schnellere IC/RE-Verbindung aus Richtung Amsterdam über Heerlen hinaus bis Aachen verlängert werden. Dazu haben die Partner heute in Aachen eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Um einen weiteren grenzüberschreitenden Zug zwischen den Niederlanden und Aachen zu realisieren, ist eine Reihe von weiteren Ausbaumaßnahmen notwendig. Unter anderem sollen in den Bahnhöfen Herzogenrath und Aachen Hauptbahnhof Anpassungen wie neue Weichen- und Gleisverbindungen umgesetzt werden.

„Letter of intent“ zum grenzüberschreitenden eTicket-Projekt unterschrieben

Nachdem das Pilotprojekt „European Travellers Club (ETC)“ erfolgreich beendet wurde, sollen die Bemühungen für ein grenzüberschreitendes eTicket fortgesetzt werden. Alle an dem Projekt beteiligten Partner haben sich auf eine Fortführung des technischen Ansatzes (ID-Ticketing-Ansatz) geeinigt. Dazu erarbeitet der Aachener Verkehrsverbund (AVV) derzeit einen Projektplan, der die Ausweitung des ID­Ticketing­Ansatzes auf die grenzüberschreitende Bahnverbindung Aachen – Maastricht im kommenden Jahr beinhaltet. Darüber hinaus arbeitet der AVV mit der VDV eTicket Service Gesellschaft an der Integration der Funktionalitäten des ID-Ticketing-Ansatzes in den deutschlandweiten eTicket-Standard. Diese soll im Mai 2019 erreicht sein.


Rencontre des partenaires du projet à Liège

Tous les partenaires du projet "emr connect" se sont rencontrés le 11 octobre à Liège pour évoquer l'avancement du projet. Le palais du Gouvernement provincial de Liège a été le lieu d'un échange intense. Outre les étapes déjà franchies à ce stade, les défis restants ont été abordés.

Même si certains aspects du projet ont pu être réalisés, comme l’extension du tarif NRW jusqu’à Heerlen, la construction d’une station VeloCity du côté néerlandais à Kerkrade ainsi que la tenue de la première université d’été eurégionale avec des étudiants issus d’universités de l’Euregio Meuse-Rhin, de nombreuses mesures doivent encore être mises en œuvre pour améliorer la mobilité transfrontalière au cours de ces deux prochaines années.

Les efforts vont donc se concentrer particulièrement ces prochains mois sur les étapes dans le cadre du RE 18 qui circulera à partir de la fin l’année entre Aix-la-Chapelle et Maastricht, avec notamment l’extension prévue du projet pilote de billetterie électronique eTicketing transfrontalière et l’installation de guichets eurégionaux à Aix-la-Chapelle, Heerlen et Maastricht. Par ailleurs, la ville d’Aix-la-Chapelle, l’entreprise Arriva ainsi que l’ASEAG travaillent intensément de façon à permettre l’électrification de la ligne de bus 44.

Ces mesures doivent servir à améliorer le transport local transfrontalier et contribuer à relier encore plus étroitement les différentes régions de l’Euregio Meuse-Rhin.


Erste Euregionale Summer School

Studierende aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden erarbeiten Konzepte zur Mobilität der Zukunft

Im Rahmen des Projekts „emr connect“ fand in der vergangenen Woche die erste Euregionale Summer School in Hasselt statt, die gemeinsam mit den INTERREG Projekten „youRegion“ und „Hyperegio“ sowie den sieben großen Hochschulen der Euregio Maas-Rhein organisiert wurde. Im Rahmen des Projekts „emr connect“ arbeitet der Aachener Verkehrsverbund (AVV) als Lead Partner gemeinsam mit Aufgabenträgern, Verkehrsunternehmen und Universitäten in der Euregio Maas-Rhein an der Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität.

Unter dem Motto „Improving inclusive mobility in the Digital Age” haben 45 Studierende aus Aachen, Heerlen, Maastricht, Hasselt und Lüttich in der vergangenen Woche an Konzepten zur Verbesserung grenzüberschreitender Mobilität gearbeitet. Das Programm der Summer School bestand neben fachlichen Einblicken in die Grundlagen moderner Konzeptentwicklungen auch aus dem Kennenlernen der Euregio Maas-Rhein. Ziel der Summer School war insbesondere eine langfristige Stärkung und Vernetzung zwischen den Hochschulen der Euregio Maas-Rhein. Nach dem Auftakt am Montag auf dem Corda Campus in Hasselt entdeckten die Studierenden von Dienstag bis Donnerstag Aachen, Heerlen, Lüttich und Maastricht. Freitag endete die Summer School dann in Hasselt mit der Präsentation der studentischen Ideen. Diese wurden von einer Jury hinsichtlich Innovationsaspekt, generiertem Mehrwert sowie Umsetzbarkeit bewertet und liefern wertvolle Gedankenansätze für die weitere Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität in der Euregio Maas-Rhein.

Die beteiligten Akteure streben nach dem großen Erfolg und dem positiven Feedback der Studierenden eine Wiederholung der Summer School im nächsten Jahr an.


NRW-Tag

Am ersten Septemberwochenende war das Projekt „EMR Connect“ eingeladen, sich stellvertretend für INTERREG Euregio Maas-Rhein beim NRW Tag in Essen zu präsentieren. Im Zelt des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW war unsere Kollegin vertreten, die an ihrem Stand über das Projekt und die Mobilität in der Euregio Maas-Rhein informierte. Neben interessierten Bürgern, stattete auch der Wirtschaftsminister dem Zelt einen Besuch ab und erkundigte sich über die Förderprojekte, die das Land Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt.


Start der Elektrifizierung der Bahnstrecke Landgraaf – Herzogenrath

Am 17. April erfolgte der Startschuss zur Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Landgraaf und Herzogenrath. Mit der neuen Oberleitung wird der Weg für eine neue Direktverbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden freigemacht.

Mit der neuen Oberleitung wird der Weg – oder besser gesagt: die Schiene – freigemacht für eine schnelle Direktverbindung mit der Bahn zwischen Aachen, Maastricht und Lüttich, auf der Arriva direkt ihre neuen Züge zwischen diesen drei Ländern fahren lassen kann. Diese können mit Gleich- und Wechselstrom fahren, sprich: sie sind für alle drei Länder geeignet.

Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland, Jan Mulder, vertretender Regionaldirektor Zuid von ProRail, und Hubert Mackus, Deputierter der Provinz Limburg, haben den symbolsichen Startschuss für die Bauarbeiten zum Projekt gegeben.

Meilenstein für internationale Bahnfahrten

Die Elektrifizierung der 6,5 km langen Strecke Landgraaf – Herzogenrath ist das erste Projekt, das für bessere internationale Bahnverbindungen zwischen Süd-Niederlande und Deutschland durchgeführt wird. 2014 wurde für diese Arbeit die behördliche Übereinkunft erreicht und vor zwei Jahren gab die damalige Staatssekretärin für Umwelt und Infrastruktur, Sharon Dijksma, hierfür grünes Licht. Neben einem Beitrag der Europäischen Union finanzieren der niederländische Staat, die Provinz Limburg und die Region dieses Projekt.

Direktverbindung, stündlich

Ende dieses Jahres müssen die Arbeiten für die Elektrifizierung abgeschlossen sein. Der Personenbeförderer Arriva wird dann im Rahmen der Limburger OV-Konzession einmal stündlich eine direkte Zugverbindung zwischen Aachen und Maastricht bedienen. Arriva hat hierfür neue Züge, geeignet für die Stromsysteme aller drei Länder, bestellt.

Gemeinschaftsprojekt

Die Elektrifizierung der Bahnstrecke bis zur deutschen Grenze ist eine Gemeinschaftsprojekt von ProRail und der Provinz Limburg. Im Programm EurekaRail arbeiten die Südniederländischen Provinzen Noord-Brabant und Limburg, unterstützt durch das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, an schnelleren, komfortableren grenzüberschreitenden (Bahn-)Verbindungen zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Mehr Informationen über die grenzüberschreitenden Ziele und die Elektrifizierung finden Sie auf www.eurekarail.net


Convention de partenariat entre l'Euregio Meuse-Rhin et l'AVV d'Aix-la-Chapelle

L’Euregio Meuse-Rhin et le Bureau de coordination eurégionale de l’Aachener Verkehrsverbund (AVV) ont signés un accord de partenariat ce lundi 26 mars 2018. L’AVV agit également au-delà des frontières d’Aix-la-Chapelle.

Cette coopération existante a déjà permis d’apporter ces dernières années, de nombreuses améliorations dans les transports publics transfrontaliers pour les citoyens du tripoint. Par exemple, l’euregioticket a été introduit il y a 20 ans en tant qu’offre tarifaire – suivi de nombreuses autres améliorations tarifaires telles que les tarifs transitoires entre Heerlen et Roermond et l’AVV, l’extension du tarif ferroviaire belge à Aix-la-Chapelle et Maastricht ou le tarif régional3tarif pour le tripoint. Depuis 1998, ce billet permet aux voyageurs d’utiliser à-peu-près toutes les lignes de bus et de train de l’Euregio Meuse-Rhin pendant une journée. En ce qui concerne l’information sur les horaires, l’ »euregioplan » offre un aperçu du trafic à grande vitesse dans l’Euregio Meuse-Rhin, l’information d’horaire multilingue de l’AVV fournit également des données sur les horaires eurégionaux.

Dans le cadre de la stratégie de mobilité de l’Euregio Meuse-Rhin, des projets de l’UE peuvent être soumis pour financement. Dans le cadre du projet de mobilité « Mobilité sans frontières dans l’Euregio Meuse-Rhin », par exemple, les passagers ont été mieux informés afin de reconnaître les bus et trains comme « moyens de transport respectueux du climat ». Dans le cadre du projet Interreg V-A « emr connect », l’AVV continuera à travailler avec 14 partenaires de projet et l’Euregio Meuse-Rhin pour l’amélioration des transports publics transfrontaliers. Un montant total de 4,6 millions d’euros sera disponible pour divers projets au cours des trois prochaines années.

Dans le cadre de la convention de partenariat, il y aura des réunions régulières entre l’AVV et l’Euregio Meuse-Rhin. L’objectif est de travailler ensemble au démantèlement des obstacles et des barrières concernant les transports publics transfrontaliers afin de relier plus étroitement les différentes régions de l’Euregio Meuse-Rhin.


Démarrage du nouveau projet de promotion « emr connect »

En présence de la présidente du gouvernement Gisela Walsken, présidente de l’Eurégion Meuse-Rhin, le coup d‘envoi du nouveau projet Interreg V-A « emr connect » a été donné aujourd’hui à Aix-la-Chapelle.

Au cours des trois prochaines années, sous l’égide de la Communauté des Transports d’Aix-la-Chapelle (AVV), 14 partenaires de l’Eurégion Meuse-Rhin (Allemagne, Belgique, Pays-Bas) vont travailler ensemble à des mesures visant à améliorer les transports publics à courte distance transfrontaliers. Ils disposent pour cela d’un budget de 4,6 millions d’euros.

Le but du projet est de réaliser des mesures touchant la mobilité afin de faciliter les déplacements transfrontaliers aux citoyens de l’Eurégion Meuse-Rhin. Cela implique la coopération des entreprises de transport, des mandataires pour les transports publics, des administrations publiques et des universités. Le consortium réuni par l‘AVV se compose de 14 partenaires de projet : AVV, Ville d’Aix-la-Chapelle, ASEAG, RWTH Aachen University, Province de Limburg, Parkstad Limburg, Arriva Personenvervoer (entreprise néerlandaise de transport), Communauté germanophone de Belgique, TEC (entreprise wallonne de transport), De Lijn (entreprise flamande de transport), SNCB (Chemins de fer belges), Liège Europe Métropole, Université de Liège, Universiteit Hasselt.

Par des mesures concrètes telles que l’électrification d’une ligne de bus transfrontalière, « emr connect » contribue à des transports à courte distance écologiques dans l’Eurégion Meuse-Rhin. De plus, le passager doit profiter à l’avenir de la numérisation dans la billetterie et l’information des passagers. Des billets électroniques doivent par exemple pouvoir être utilisés au-delà des frontières nationales.

Grâce à la coopération liée au projet de trois universités, « emr connect » promeut l’échange entre les acteurs du secteur des transports et contribue ainsi à améliorer l’interconnexion dans cette région de formation et de savoir.

Le directeur général de l‘AVV Hans-Peter Geulen le résume ainsi : « La réalisation des mesures renforce le transport à courte distance transfrontalier, contribue à améliorer l’interconnexion des zones partenaires et fait de l’Eurégion Meuse-Rhin un pôle frontalier attractif. »

Le projet « emr connect » est réalisé dans le cadre du programme Interreg V-A Eurégion Meuse-Rhin et est cofinancé avec 2,3 millions d’euros par l’Union européenne et par le Fonds européen de développement régional.