Schnelle Verbindung zwischen Aachen und Vaals

Aachen und sein niederländisches Umland wachsen näher zusammen: Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember wird die niederländische Buslinie 350 (Aachen Bushof – Maastricht) von Arriva im Stadtgebiet Aachen in den Aachener Verkehrsverbund (AVV) integriert. Mit dem Aufheben des bisher bestehenden Bedienverbotes im deutschen Binnenverkehr kann ab dem Fahrplanwechsel die Linie 350 auf dem deutschen Streckenabschnitt mit allen AVV-Tickets genutzt werden.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion ist es sehr erfreulich, dass wir gemeinsam mit der Stadt Aachen eine Vereinbarung zwischen ASEAG und Arrivia erreichen konnten und Fahrgäste künftig von einer schnellen und attraktiven Verbindung zwischen Aachen und Vaals profitieren, von der wir uns auch neue Fahrgäste erhoffen“, so Hans-Peter Geulen, AVV-Geschäftsführer.

Auf der Linie 350 gilt bis zur Haltestelle Vaals Heuvel das gesamte AVV-Ticketsortiment. Außerdem wird die Linie 350 wird zur besseren Anbindung der Wohngegend Kullen zusätzlich an der Haltestelle Reutershag in Aachen halten.

Nach zwei Jahren sollen die entstehenden Effekte untersucht und über eine dauerhafte Lösung entschieden werden. Die Maßnahmen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Aachen und der niederländischen Provinz Limburg werden über das EU-Förderprojekt „EMR Connect“ finanziert.


Euregio Summer School 2.0 – „Improving inclusive Mobility in the Digital Age“

Nach dem vollen Erfolg der 1st Euregio Summer School im September 2018 fand unter maßgeblicher Beteiligung des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie (RWTH Aachen) die Euregio Summer School 2.0 zwischen dem 9. und 14. September 2019 an sechs verschiedenen Standorten in der Euregio Maas-Rhein statt: Hasselt, Lüttich, Aachen, Kerkrade, Maastricht und Spa-Francorchamps.

Insgesamt 36 Studierende der PXL Hasselt, Universiteit Hasselt, Zuyd Hogeschool, FH Aachen und RWTH Aachen arbeiteten in internationalen und interdisziplinären Gruppen an unterschiedlichen Problemstellungen zum Leitthema „Improving inclusive Mobility in the Digital Age“. Im Unterschied zur 1st Euregio Summer School wurden diese von Praxispartnern, u.a. dem Aachener Verkehrsverbund, eingeholt. Themen waren u.a. die Transformation des verlustbringenden öffentlichen Personennahverkehr-Marktes in einen profitablen Mobilitätsmarkt sowie die Ausgestaltung des Büros der Zukunft.

Organisiert wurde die Euregio Summer School 2.0 von Partnern der Interreg-Projekte emr connect, EarlyTech und youRegion, die aufgrund des bisherigen Erfolges eine Fortsetzung dieses Veranstaltungsformats anvisieren.

 

Foto: © Massimo Marigo/RTV Maastricht


Transport Think Tank (3T) – Workshop zum Thema „Shaping future cross-border mobility solutions“

Insgesamt 24 Teilnehmende mit heterogenem Mobilitätsbezug haben am 26. August 2019 am Transport Think Tank (3T) im Centre Céramique in Maastricht teilgenommen. Vertreten waren u.a. die Provincie Limburg, die Stadt Aachen, der Aachener Verkehrsverbund, der EVTZ Euregio Maas-Rhein, Achterhoek ambassadeurs und die e.GO Mobile AG.

Der Workshop im „World-Café-Format“ diente in erster Linie der Vernetzung grenzüberschreitender und mobilitätsrelevanter Akteure in der Euregio Maas-Rhein. Hierin diskutierten die Teilnehmenden über Voraussetzungen und Barrieren grenzüberschreitender Zusammenarbeit sowie über ihre (zukünftige) Rolle im Hinblick auf das Leitthema „Shaping future cross-border mobility solutions“.

Organisiert wurde der Transport Think Tank (3T) von den akademischen Partnern des Projektes emr connect in Zusammenarbeit mit dem „Institute for Euregional and Transnational cross border cooperation and Mobility“ (ITEM, Maastricht University).